Gegen den geplanten Naziaufmarsch am 10.11.

Wir rufen auf, sich an den Kundgebungen und Aktionen gegen den geplanten Naziaufmarsch am 10.11. in Bielefeld zu beteiligen.

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Eine kapitalistische Zwischenbilanz – Kolumne von Siegfried Kassebaum

Unter welch geradezu paradiesischen Zuständen von Wohlstand, Freiheit und Demokratie leben wir doch unter der gütigen Herrschaft des Kapitals – Das Versprechen, dass endloses Wachstum auch in einer endlichen Welt möglich ist – Idealistische Hirngespenste mit denen die Hirne der Menschen penetrant indoktriniert werden.

Das Kapital, die Kapitalisten plündern unsere Mutter Erde, berauben sie ihrer unwiederbringlichen Schätze. Vergiften und Vermüllen die Atemluft, die Atmosphäre, den Boden, das Wasser, die Nahrungskette, die natürlichen Lebensgrundlagen zukünftiger und jetziger Generationen. Rotten Flora und Fauna aus. Sie fluten die Erde mit schnöden Kommerz und Konsum und zerstören so Denk- Arbeits- und Lebenskultur, Autonomie, Humanität, Solidarität, Lebensqualität, die sozialen Lebensgrundlagen der Erdbewohner. Im Leben der lohnabhängig arbeitenden Menschen wurde in den letzten ca. 50-70 Jahren ein radikaler Wertewandel durchgesetzt (Neoliberalismus): Von einer in gewisser Weise noch immerhin human und sozial gestalteten Arbeitswelt, hin zu einer auf purer Konkurrenz, Wettbewerb und Profit basierenden menschenverachtenden auf grenzenloser Höchstleistung getrimmten Arbeitswelt. Mit diesen Methoden treiben sie zig Millionen Menschen hier wie dort in Armut, ins Elend und Verderben, in die Flucht.

Aber mit diesen extremistischen Methoden stopft sich das Kapital zugleich auch volltrunken im Siegesrausch hemmungslos die Taschen voll. Ihre Tresore und Depots platzen aus allen Nähten. Und geistige Zwerge und korrupte, dekadente Giganten aus Politik, Finanzwirtschaft und Lobbygeflecht helfen diesen Extremisten tüchtig dabei. Um dieses zerstörerische Profitsystem zu sichern und auszubauen führt der Kapitalismus Kriege und unterhält waffenstarrende Arsenale weltweit und gefährdet so dauerhaft den Weltfrieden.

Soweit eine unvollständige aber in diesem Rahmen leider nur mögliche Zustandsbeschreibung der Grundstruktur des Mensch und Erde ausraubenden kapitalistischen Ausbeutersystems.

O Freiheit, du bist ein böser Traum

 

Blumen Für Stukenbrock und Antifa Workcamp

2. September 1967 – 2. September 2017
Mahn- und Gedenkveranstaltung zum Antikriegstag 2017
Sonnabend, 2. September
Sowjetischer Soldatenfriedhof Stukenbrock

Der Arbeitskreis Blumen für Stukenbrock  lädt ein zur Mahn- und Gedenkkundgebung am Sonnabend, dem 2. September 2017 auf dem Sowjetischen Soldatenfriedhof in Stukenbrock.
Dort ruhen die in deutscher Gefangenschaft in der Zeit von 1941 – 1945 zu Tode gequälten 65.000 sowjetischen Kriegsgefangenen des STALAG 326 Stukenbrock- Senne.14.00 Uhr: Friedhofsführung.
15.00 Uhr Kranzniederlegung mit anschließender Ansprache von Herrn Dr. Ulrich Schneider, Generalsekretär der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer gegen den Faschismus.

Motto der diesjährigen Mahn- und Gedenkveranstaltung:
Ein dauerhafter Frieden ist nur mit Russland möglich!
Auch von Russland darf nur Frieden ausgehen!
Anstelle von Kriegsdrohungen und Truppenaufmärsche an den Grenzen Russlands beidseitiges Vertrauen schaffen!

Vom 1. bis 3. September findet das Antifa Workcamp statt, alle Infos unter

https://www.sdaj-owl.de/2017/08/25/antifa-workcamp-2017-auf-nach-stukenbrock/

Sofortprogramm der DKP zur Bundestagswahl

Stoppt den sozialen Kahlschlag und den Abbau demokratischer Rechte! Stoppt den Krieg!

Die Angriffe der Kapitalisten, der Großkonzerne und ihrer Regierung auf die arbeitenden Menschen verlangen dringend eine Antwort. Wir wollen im Wahlkampf die wichtigen Fragen – Frieden und soziale Sicherheit – in den Vordergrund rücken. Die DKP stellt deshalb im Bundestagswahlkampf ihr „Sofortprogramm“ mit fünf zentralen Forderungen zur Diskussion.

Diese fünf Forderungen halten wir Kommunistinnen und Kommunisten für besonders dringend, um die soziale Situation der Menschen in diesem Land zu verbessern. Ihre Umsetzung wäre die angemessene Antwort auf die Ankunft der Geflüchteten.

Dieses Sofortprogramm muss nicht darauf warten, bis die DKP im Bundestag ist. Es ist sofort umsetzbar und ohne weiteres finanzierbar.

Fünf Forderungen der DKP:

  1. Öffentliche Investitionen in den Wohnungsbau, Schulen, Bildungseinrichtungen, Jugendzentren und Krankenhäuser
  2. Schaffung von 300.000 Arbeitsplätzen
  3. Aufstockung von sozialen Leistungen, von Hartz IV, Kindergeld, Rente und des Mindestlohns
  4. Ende der Kriege und anderer Auslandseinsätze der Bundeswehr, Verringerung des Rüstungsetats
  5. Erhöhung der Spitzensteuer für höchste Einkommen von Personen und Unternehmen – Wiedereinführung der Vermögenssteuer als Millionärssteuer

Diese fünf Forderungen halten wir Kommunistinnen und Kommunisten für besonders dringend, um die soziale Situation der Menschen in diesem Land zu verbessern. Ihre Umsetzung wäre die angemessene Antwort auf die Ankunft der Geflüchteten.

Dieses Sofortprogramm muss nicht darauf warten, bis die DKP im Bundestag ist. Es ist sofort umsetzbar und ohne weiteres finanzierbar.

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DKP-Landesliste in NRW abgesichert – vier Direktkandidaturen

Mit weit über 2.300 bestätigten Unterschriften für die DKP-Landesliste zur Bundestagswahl konnten wir unsere Unterlagen beim Landeswahlleiter einreichen. Die DKP wird damit landesweit auf dem Stimmzettel stehen. Ebenfalls konnten vier Direktkandidaturen der DKP abgesichert werden in Bottrop/Gladbeck/Dorsten sowie in Münster und zwei in Essen.

Erklärung der DKP zum G20-Gipfel

G20 beendet – Hamburg atmet auf

Der G20-Gipfel ist beendet. Hamburg atmet auf. Das Ergebnis des Zusammentreffens der G7 mit den Schwellenländern und der EU steht in keinem Verhältnis zu Kosten, Aufwand und Ausnahmezustand, der vor allem die Hamburgerinnen und Hamburger getroffen hat.

Es gibt eine Einigung darauf, dass die Märkte offen sein müssen und Protektionismus, also der Schutz des jeweiligen heimischen Marktes, vermieden werden soll. Damit kann das Groß- und Monopolkapital bestens leben. Dort, wo der Handel in ihrem Interesse reguliert werden soll, gab es auch ein Ergebnis: den Abschluss eines Freihandels zwischen Japan und der EU. Es enthält die gleichen Kernelemente wie TTIP, zum Beispiel Investitionsschutz und Schiedsgerichte. Das ist eine klare Ohrfeige für alle, die gegen TTIP und CETA auf die Straße gegangen sind.

Das große Gipfel-Thema, Klimapolitik, hat keine Ergebnisse als die Bestätigung des Pariser Abkommens gebracht. Wobei die USA ihre Ablehnung bestätigt haben. Erdogan spielte noch einmal den starken Mann, in dem er erklärte, dass die Türkei das Abkommen noch nicht ratifiziert habe. Weiterlesen