Einladung: MV am 7.2.19 um 18 Uhr

Tagesordnung:

1.1 Venezuela (s. jw vom 2.2., Themenseite)

1.2 Weitere aktuelle Themen für die nächsten MV´s

2.1 Friedensinitiative/Ostermarschaufruf

2.2 Eigener Beitrag

3.  Berichte: LL-Treffen, PV-Tagung

4.1 Gruppenaktivitäten

4.2 Vorbereitung 8. März, 1. Mai

6.   Verschiedenes

Rote Grüße

Benno

Werbeanzeigen

Solidarität mit der jungen Welt – Pressefreiheit verteidigen!

Die Tageszeitung junge Welt ist den Herrschenden, ihren Institutionen, ihren Medien und ihren Monopolen mehr als ein Dorn im Auge. Immer wieder wird versucht die Existenz der jungen Welt zu gefährden. Diesmal ist es die Deutsche Post AG, die unter Ausnutzung ihrer Monopolstellung versucht die junge Welt finanziell zu zerstören. Entgegen der Ankündigung, die Zustellpreise für die junge Welt im Jahr 2019 um 2,8 Prozent zu erhöhen, fordert die Post kurzfristig einen Preisaufschlag von 28,5 Prozent und damit mindestens 90.000 Euro mehr für das laufende Jahr. Dieses Manöver betrifft neben der jungen Welt nur wenige andere Presseerzeugnisse, er nutzt die Spezifik der jungen Welt als bundesweite Tageszeitung mit wenigen Druckstandorten und einem geringen Gewicht der Einzelausgabe aus. Es lässt sich mit Recht von einer „Causa junge Welt“ sprechen.

Der Parteivorstand der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) protestiert aufs Schärfste gegen diesen ökonomischen Anschlag auf die Pressefreiheit.

Der Parteivorstand der DKP ruft alle Mitglieder und Gliederungen der DKP auf ihre Solidarität und ihren Protest zum Ausdruck zu bringen. Schreibt Protestbriefe an den Vorstand der Deutschen Post AG. Werbt für Solidarität in Bündnissen, Vereinen, Gewerkschaften initiiert Solidaritäts- und Protesterklärungen an die Deutsche Post AG. Macht diesen Skandal und unseren Protest öffentlich.

Wir rufen alle, die die Pressefreiheit verteidigen wollen auf jetzt den politischen Druck zu organisieren, der die Deutsche Post AG zwingt diesen geplanten Anschlag auf die Pressefreiheit zurückzunehmen.

Eine kapitalistische Zwischenbilanz – Kolumne von Siegfried Kassebaum

Unter welch geradezu paradiesischen Zuständen von Wohlstand, Freiheit und Demokratie leben wir doch unter der gütigen Herrschaft des Kapitals – Das Versprechen, dass endloses Wachstum auch in einer endlichen Welt möglich ist – Idealistische Hirngespenste mit denen die Hirne der Menschen penetrant indoktriniert werden.

Das Kapital, die Kapitalisten plündern unsere Mutter Erde, berauben sie ihrer unwiederbringlichen Schätze. Vergiften und Vermüllen die Atemluft, die Atmosphäre, den Boden, das Wasser, die Nahrungskette, die natürlichen Lebensgrundlagen zukünftiger und jetziger Generationen. Rotten Flora und Fauna aus. Sie fluten die Erde mit schnöden Kommerz und Konsum und zerstören so Denk- Arbeits- und Lebenskultur, Autonomie, Humanität, Solidarität, Lebensqualität, die sozialen Lebensgrundlagen der Erdbewohner. Im Leben der lohnabhängig arbeitenden Menschen wurde in den letzten ca. 50-70 Jahren ein radikaler Wertewandel durchgesetzt (Neoliberalismus): Von einer in gewisser Weise noch immerhin human und sozial gestalteten Arbeitswelt, hin zu einer auf purer Konkurrenz, Wettbewerb und Profit basierenden menschenverachtenden auf grenzenloser Höchstleistung getrimmten Arbeitswelt. Mit diesen Methoden treiben sie zig Millionen Menschen hier wie dort in Armut, ins Elend und Verderben, in die Flucht.

Aber mit diesen extremistischen Methoden stopft sich das Kapital zugleich auch volltrunken im Siegesrausch hemmungslos die Taschen voll. Ihre Tresore und Depots platzen aus allen Nähten. Und geistige Zwerge und korrupte, dekadente Giganten aus Politik, Finanzwirtschaft und Lobbygeflecht helfen diesen Extremisten tüchtig dabei. Um dieses zerstörerische Profitsystem zu sichern und auszubauen führt der Kapitalismus Kriege und unterhält waffenstarrende Arsenale weltweit und gefährdet so dauerhaft den Weltfrieden.

Soweit eine unvollständige aber in diesem Rahmen leider nur mögliche Zustandsbeschreibung der Grundstruktur des Mensch und Erde ausraubenden kapitalistischen Ausbeutersystems.

O Freiheit, du bist ein böser Traum

 

Blumen Für Stukenbrock und Antifa Workcamp

2. September 1967 – 2. September 2017
Mahn- und Gedenkveranstaltung zum Antikriegstag 2017
Sonnabend, 2. September
Sowjetischer Soldatenfriedhof Stukenbrock

Der Arbeitskreis Blumen für Stukenbrock  lädt ein zur Mahn- und Gedenkkundgebung am Sonnabend, dem 2. September 2017 auf dem Sowjetischen Soldatenfriedhof in Stukenbrock.
Dort ruhen die in deutscher Gefangenschaft in der Zeit von 1941 – 1945 zu Tode gequälten 65.000 sowjetischen Kriegsgefangenen des STALAG 326 Stukenbrock- Senne.14.00 Uhr: Friedhofsführung.
15.00 Uhr Kranzniederlegung mit anschließender Ansprache von Herrn Dr. Ulrich Schneider, Generalsekretär der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer gegen den Faschismus.

Motto der diesjährigen Mahn- und Gedenkveranstaltung:
Ein dauerhafter Frieden ist nur mit Russland möglich!
Auch von Russland darf nur Frieden ausgehen!
Anstelle von Kriegsdrohungen und Truppenaufmärsche an den Grenzen Russlands beidseitiges Vertrauen schaffen!

Vom 1. bis 3. September findet das Antifa Workcamp statt, alle Infos unter

https://www.sdaj-owl.de/2017/08/25/antifa-workcamp-2017-auf-nach-stukenbrock/

Sofortprogramm der DKP zur Bundestagswahl

Stoppt den sozialen Kahlschlag und den Abbau demokratischer Rechte! Stoppt den Krieg!

Die Angriffe der Kapitalisten, der Großkonzerne und ihrer Regierung auf die arbeitenden Menschen verlangen dringend eine Antwort. Wir wollen im Wahlkampf die wichtigen Fragen – Frieden und soziale Sicherheit – in den Vordergrund rücken. Die DKP stellt deshalb im Bundestagswahlkampf ihr „Sofortprogramm“ mit fünf zentralen Forderungen zur Diskussion.

Diese fünf Forderungen halten wir Kommunistinnen und Kommunisten für besonders dringend, um die soziale Situation der Menschen in diesem Land zu verbessern. Ihre Umsetzung wäre die angemessene Antwort auf die Ankunft der Geflüchteten.

Dieses Sofortprogramm muss nicht darauf warten, bis die DKP im Bundestag ist. Es ist sofort umsetzbar und ohne weiteres finanzierbar.

Fünf Forderungen der DKP:

  1. Öffentliche Investitionen in den Wohnungsbau, Schulen, Bildungseinrichtungen, Jugendzentren und Krankenhäuser
  2. Schaffung von 300.000 Arbeitsplätzen
  3. Aufstockung von sozialen Leistungen, von Hartz IV, Kindergeld, Rente und des Mindestlohns
  4. Ende der Kriege und anderer Auslandseinsätze der Bundeswehr, Verringerung des Rüstungsetats
  5. Erhöhung der Spitzensteuer für höchste Einkommen von Personen und Unternehmen – Wiedereinführung der Vermögenssteuer als Millionärssteuer

Diese fünf Forderungen halten wir Kommunistinnen und Kommunisten für besonders dringend, um die soziale Situation der Menschen in diesem Land zu verbessern. Ihre Umsetzung wäre die angemessene Antwort auf die Ankunft der Geflüchteten.

Dieses Sofortprogramm muss nicht darauf warten, bis die DKP im Bundestag ist. Es ist sofort umsetzbar und ohne weiteres finanzierbar.

Weiterlesen